Privatbriefe von ungarndeutschen Heimatvertriebenen (1946-1953)

und was sie erzählen

Csilla Schell, M.A.

Vortrag
Die Privatbriefe stammen aus einer Zeit, die die heute historische und mittlerweile aus dem Blick geratene Vertreibungswelle am Ende des Zweiten Weltkrieges betreffen, als Millionen Heimatvertriebene (die man damals durchweg "Flüchtlinge" nannte) aus dem Osten nach Deutschland kamen und sich hier eine neue Heimat einrichten mussten. Die meisten waren zivile Menschen deutscher Herkunft, die infolge des angewandten Kollektivschuld-Prinzips aus ihren Herkunftsländern zwangsweise verwiesen und enteignet wurden. Die Briefe (zumeist von Menschen aus Budaörs/Wudersch an Prof. Bonomi) verraten viel von den Lebenslagen und Herausforderungen, mit denen die Neuankömmlinge konfrontiert wurden. Sie vermitteln Verschiedenheiten in Kultur, Mentalität, Religion und Sprache sowie die damalige "Willkommenskultur".

Kursnummer: 171-10123
1 Termin, 2 Unterrichtsstunden
Fr, 28.04.2017, 19:00 bis 20:30 Uhr
Kursort: Schwetzingen, Volkshochschule Schwetzingen; EG; Raum 105
Eintritt frei
25 - 100 Teilnehmer/innen

Anmeldung:

Der Kurs ist bereits beendet.

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