Martin Luther und die Juden -

"Ertragen können wir sie nicht"

Pfarrer Prof. Dr. Klaus Müller

Vortrag
In Kooperation mit der Ev. Kirchengemeinde Brühl und der Ev. Kirchengemeinde Schwetzingen
Im Rahmen der Wanderausstellung "Ertragen können wir sie nicht - Martin Luther und die Juden" des Zentrums für Mission und Ökumene - Nordkirche weltweit/ Referat für Christlich-Jüdischen Dialog
Moderation: Waltraud Kieber-Weiblen
Im Jubeljahr der Reformation darf auch der "dunkle Schatten" des Reformators nicht übersehen werden: Martin Luther hat sein großes Anliegen von der Freiheit eines Christenmenschen einem Zerrbild von Judentum gegenübergestellt. Der alte Gegensatz zwischen christlicher Glaubensfrische und einer vermeintlichen jüdischen Halsstarrigkeit fand beim Neuerer aus Wittenberg weiter Nahrung. Die EKD-Synode im November 2015 hat unmissverständlich bekannt: "Luther verknüpfte zentrale Einsichten seiner Theologie mit judenfeindlichen Denkmustern." Dies aufzuarbeiten ist die große Aufgabe der Kirche der Reformation heute. Der Vortrag will Grundlinien und Perspektiven der Erneuerung aufzeigen.

Kursnummer: 171-10131
1 Termin, 3 Unterrichtsstunden
Do, 04.05.2017, 19:00 bis 21:00 Uhr
Kursort: Schwetzingen, Volkshochschule Schwetzingen; 2.OG; Raum 303
Eintritt frei

Anmeldung:

Der Kurs ist bereits beendet.

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