Philosophisches Café "zwei-stein"

Menschenrechte - Positionen von Hannah Arendt und Giorgio Agamben

Hans Th. Flory, M.A., Patrick Alberti

In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Diakonieverein Schwetzingen und der Evangelischen Erwachsenenbildung Rhein-Neckar-Süd
Gerade Menschen, die vor Krieg, Gewalt und Verfolgung flüchten, sollten ein Recht auf einen sicheren Aufenthaltsort und Hoffnung auf ein besseres Leben haben. Das ergibt sich aus den Menschenrechten, die für jeden Menschen auf dieser Welt gelten. Oder etwa doch nicht? Flucht scheitert oft an Grenzen von Nationalstaaten. Menschen erleiden auf der Flucht oft unmenschliche Behandlungen und sind zahlreichen Ressentiments ausgesetzt. Es stellt sich die Frage: Wer garantiert eigentlich die Menschenrechte? Geflüchtete Menschen selbst haben keine Stimme im politischen Diskurs des Staates, in dem sie Zuflucht suchen. Hannah Arendt (1906-1975) und Giorgio Agamben (*1942) zeigen - jeweils mit anderer Konsequenz - auf, dass das Konzept der Menschenrechte gerade von der Figur geflüchteter Personen herausgefordert wird. Aber können Menschenrechte nur aufgrund der Staatsangehörigkeit gewährt bzw. durchgesetzt werden? Und ist es nicht paradox, dass man erst Bürger eines (National-)Staates sein muss, damit man Menschenrechte haben kann, die eigentlich von Geburt und unabhängig von allen anderen Voraussetzungen jedem Menschen gewährt werden sollten?!

Kursnummer: 182-10802
1 Termin, 4 Unterrichtsstunden
Do, 18.10.2018, 18:00 bis 21:00 Uhr
Kursort: Schwetzingen, Hebelhaus Schwetzingen; EG; Hebelsaal
Kursgebühren: 12,00 € (ermäßigt: 2,00 €)
incl. Imbiss und Getränke
15 - 40 Teilnehmer/innen

Anmeldung:

Der Kurs ist bereits beendet.

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