Kriegskinder und Kriegsenkel im Gespräch

Über die Grenze des Schweigens

Ulrike Hanstein

In Kooperation mit der Ev. Erwachsenenbildung Rhein-Neckar-Süd
Im Krieg geborene und aufgewachsene Kinder sind zu allen Zeiten im besonderen Maß von den Schrecken des Krieges betroffen: Flucht, Vertreibung, Hunger, Bombenalarme und andere Formen der Gewalt hinterlassen tiefe Spuren. Im Deutschland nach dem 2. Weltkrieg haben Schuld- und Schamgefühle das oftmals befreiende und heilende Reden darüber zusätzlich erschwert. Im Alter werden häufig die Erlebnisse wieder stärker präsent.
Die nächste Generation - die so angesprochenen Kriegsenkel - hat die Not der Eltern gleichwohl gespürt, wenn auch nicht verstehen können. Eine ganze Reihe erleben Gefühle und auch Albträume, die "nicht zu ihnen gehören", sind verwirrt und suchen nach Orientierung, wollen wissen, wer sie "eigentlich" sind.
An diesem Studientag kommen in einem geschützten Rahmen Kriegskinder und Kriegsenkel miteinander ins Gespräch, fragen, erfahren, verstehen. Begleitet werden Sie dabei von einer erfahrenen Paar-/ Familien- und Psychotraumatherapeutin.

Kursnummer: 191-10612
1 Termin, 8 Unterrichtsstunden
Sa, 27.04.2019, 9:30 bis 17:30 Uhr
Kursort: Schwetzingen, Volkshochschule Schwetzingen; EG; Raum 105
Kursgebühren: 90,00 € (ermäßigt: 75,00 €)
Anmeldung nur über Evangelische Erwachsenenbildung Rhein-Neckar-Süd
Telefon 06222 54750, Fax 06222 52883; info@eeb-rhein-neckar-sued.de
15 - 30 Teilnehmer/innen

Anmeldung:

Anmeldung bis: Do, 04.04.2019

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