Sterbehilfe in Deutschland

Was geht, was geht nicht?

Klaus Holland

In Kooperation mit der Hospizgemeinschaft Schwetzingen RG der IGSL-Hospiz e.V., dem Ev. Diakonieverein und der Volkshochschule
Seit 2015 haben wir ein neues Gesetz (§ 217 StGB), mit dem die organisierte, geschäftsmäßige Beihilfe zur Selbsttötung verboten werden soll. Allerdings hat dieses Gesetz mehr Fragen aufgeworfen als dass Rechtssicherheit gewonnen würde. So ist es nach wie vor unklar, wie es in Deutschland mit der vom Grundgesetz garantierten Selbstbestimmung in der letzten Lebensphase steht. Darf ich beispielsweise mein Ende im Falle eines unerträglichen Leidens selbst herbeiführen, um mir meine Menschenwürde bis zum letzten Atemzug zu erhalten? Wie kann ich das konkret tun? Wer darf mir dabei helfen? Wo genau liegen die Trennlinien zwischen der erlaubten Beihilfe zum Suizid und der verbotenen professionellen Ausübung dieser Hilfe zum Sterben? Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt, um meine letzte Lebensphase selbstbestimmt durchleben und auch beenden zu können?
Im Rahmen der diesjährigen Hospizwoche soll darüber informiert und ausführlich diskutiert werden. Der Referent ist Autor zahlreicher Bücher, Ratgeber und Fachaufsätze sowie der bundesweit eingesetzten IGSL Vorsorgemappe.

Kursnummer: 191-30621
1 Termin, 3 Unterrichtsstunden
Di, 02.04.2019, 19:00 bis 21:00 Uhr
Kursort: Schwetzingen, Volkshochschule Schwetzingen; EG; Raum 105
Eintritt frei
25 - 50 Teilnehmer/innen

Anmeldung:

Der Kurs ist bereits beendet.

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