Gundermann

"Dylans Genosse" - ein ostdeutscher Heimatfilm

Daniel S. Dutzi

Eine Veranstaltung im Rahmen des 10. Europäischen Filmfestivals der Generationen in Kooperation mit dem Central Kino Ketsch, dem Seniorenbüro Ketsch und dem Generationenbüro Schwetzingen
Filmvorführung
Deutschland 2018, Regie: Andreas Dresen
Mit Alexander Scheer, Anna Unterberger, Benjamin Kramme, Eva Weißenborn, Axel Prahl
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
1992: Einige Jahre nach dem Mauerfall arbeitet Gerhard Gundermann immer noch im Tagebau in Hoyerswerda. Der Mittdreißiger möchte aber eine neue Band gründen und auf Tour gehen. Seine Texte über "einfache" Menschen, Ausbeutung und Ökologie sprachen dem Publikum schon immer aus der Seele. Dennoch behielt der Musiker seinen Job als Baggerfahrer bei, um unabhängig vom Erfolg seiner Kunst zu sein. Doch die Vergangenheit holt ihn ein, als herauskommt, dass Gundermann ein Informant der Stasi war. Während immer mehr ans Licht kommt, wie viel er aus Liebe zum Land über seine Freunde verraten hat, zerbricht Gundermanns Bild von sich selbst. 30 Jahre nach der Wende kommen endlich verstärkt auch "DDR-Filme" von ostdeutschen Regisseuren auf die Leinwand. Dabei gilt Dresens Film über die ambivalente Persönlichkeit Gundermann als bester deutscher Film 2018. Anschließende Diskussion mit Daniel S. Dutzi, Politologe.

Kursnummer: 192-20064
1 Termin, 2 Unterrichtsstunden
Do, 17.10.2019, 19:30 bis 21:15 Uhr
Kursort: Ketsch, Central Kino
Kursgebühren: 5,00 €
25 - 100 Teilnehmer/innen

Anmeldung:

Für diesen Kurs ist keine Anmeldung erforderlich.

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