Besondere Bedürfnisse im Alter

Möglichkeiten der Schmerztherapie und Palliativmedizin

Dr. Stefan Schramm

Vortrag
"Das Alter ist nichts für Feiglinge", so eine weise Umschreibung eines Betroffenen zu den zunehmenden Einschränkungen und Problemen, die mit dem Altwerden auftreten. Oft ist älter werden nicht nur mit schlechter Sehen oder schlechter Hören verbunden, sondern geht mit massiven Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und Lebensqualität einher. Schmerzen, Schwäche, Appetitmangel und zunehmende geistige Einschränkungen bis hin zur Demenz sind zum Teil Ursachen massiver Einschränkungen und Belastungen für die Betroffenen selbst, aber auch für ihre Familien und Pflegenden. Die gesellschaftliche Diskussion um diesen Prozess ist nach wie vor mit Tabus belegt, die es nahezu unmöglich machen, zu Zeiten der geistigen Unversehrtheit Haltung, Einstellung und Wünsche zu bestimmten Themen gegenüber den Angehörigen und Pflegenden zu formulieren. Zum Beispiel ist die Klärung der Frage, ob bei vorangeschrittener Demenz und Einsetzen einer Schluckstörung noch künstlich ernährt werden soll oder nicht, eine Frage, die durchaus Familien zerreißen kann. Schmerztherapie und eine palliativmedizinische Behandlung bis hin zur spezialisierten palliativmedizinischen Versorgung können im erheblichen Maße Beschwerden lindern, zum Teil Lebensqualität wiederherstellen und in der ausweglosen Situation Linderung und einen würdevollen Sterbeprozess ermöglichen! Denn Herr Doktor: "Vor dem Tod habe ich keine Angst! Aber vor dem Sterben!"

Kursnummer: 192-30667
1 Termin, 0 Unterrichtsstunden
Mi, 16.10.2019, 18:30 bis 20:00 Uhr
Kursort: Brühl, Pro Seniore Residenz; EG; roter Salon
Eintritt frei
Anmeldung und Information über Pro Seniore, Telefon 06202 85809
5 - 50 Teilnehmer/innen

Anmeldung:

Für diesen Kurs ist keine Anmeldung erforderlich.

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