Ein schreckliches Ende

Die Ermordung des deutschen Botschafters in Portugal Albert von Baligand 1930

Prof. Dr. Bernd Braun

In Kooperation mit der Badischen Heimat
Am 7. Juni 1930 wurde der deutsche Gesandte in Portugal, Albert von Baligand, nach dem Besuch des deutschen Kreuzers "Königsberg" im Hafen von Lissabon erschossen. Während andere zu Zeiten der Weimarer Republik verübte Attentate im Bewusstsein Geschichtsinteressierter präsent und teilweise im Kanon deutscher Erinnerungskultur verankert sind, ist dieses spektakuläre Verbrechen in der portugiesischen Hauptstadt bisher fast völlig unbekannt geblieben. Der Vortrag zeichnet den Mord und seine Umstände ebenso nach wie die Biographien der beiden Hauptbeteiligten: des in München geborenen und beigesetzten Diplomaten Albert von Baligand, der innerhalb des Auswärtigen Amtes zur Minderheit derjenigen gehörte, die auf dem Boden der Republik standen, und seines Mörders, des arbeitslosen deutschen Seemans Franz Piechowski, der 1941 im Zuge der Euthanasie getötet wurde. Ein Lehrstück der Zeitgeschichte und ein Appell für die Demokratie.

Kursnummer: 221-10124
1 Termin, 2 Unterrichtsstunden
Do, 19.05.2022, 19:00 bis 20:30 Uhr
Kursort: Schwetzingen, Volkshochschule Schwetzingen; EG; Raum 105
Kursgebühren: 6,00 €
Abendkasse
10 - 15 Teilnehmer/innen

Anmeldung:

Der Kurs ist bereits beendet.

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